Full text: Brief von Kurt Rothschild an Bruno Frey

weil sie dort etwa nicht genug ver ient hätten, sondern 
weil sie von vornherein glaubt n, dass der öffentliche 
oder gew rkschaftliehe Sektor bessere Möglichkeiten y 
für die r.- olnflussung des irlsch iftsa. laufs bi.te* 
hnliche ; berle■ un en galten für die anderen Gruppen. 
Professoren neigen nicht n ir wegen ärhaltung ihres human 
Capital zur besonde an Unterstützung der text book 
economics, sie wurden zum Teil üniversitätsökonomen, 
weil sie Neigung und Talent für diese Art von ökono 
mischer Denk eise und Dankgymnastik cdtbringen* 
Zwei -eitere Punkte sind nur appalien, Ich würde 
(S, 30) das Journal of ^conomi ' iterature nicht als 
"spooialised Journal” bezeic nen. onn überhaupt, so ist 
es eher eine Z itschrift, welche die Machteile der 
Spezia isla I berkoaaen will* Und schlia« . ic Laube 
ich, dass Ihre Pegel Störung über die Meinungsverschie den- 
heiten unter Ökonomen (”Di senaion is healthy", p. 35) 
ela bischen zu undifferenziert ist* Sicher soll es 
in einer ebe den Wissenschaft stets neue find kreative 
Idden geben und demit auch notwendigerweise Dissens und 
Kontroversen* Aber Dissens als solcher ist noch keine 
Garantie, daöo man es mit produktiven, erkefintnisreichen 
Auseinandersetzungen zu tun hat. Gerade in den Sozlai- 
wissens haften ist die Gefahr aufreibender und wenig 
fruchtbarer ideologischer Gegensätze, bei denen sich 
normative Dünsche hinter positiven Analysen verstecken, 
ziemlic-. ross. 
Ihre Arbeit und ihre Litrraturhinweis® interessierten 
mich auch deshalb besonders, da ich schon lange Zeit daran 
dachte, durch Text- und Zicierana ysen die ncistenz 
von Gruppenv rflechtungen verschiedener Autoren und 
“Schulen”, di© starke Innen- und schwache nUj senbeziehungen 
haben, zu unt suchen, Viel eicht omme ic.i einmal dazu. 
Herzliche Grosse
	        

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