Full text: Brief von Josef Steindl an Peter Wagner

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fötal verschlafenen Universitatsfrkultnten. -s ’-rarden die 
Vorlesungen jedoch zunächst durch Gastspiele bestritten 
und das Institut hat eigentlich nie einen Stab von erfahrerenen 
Lehrern ghabt. 
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Die Konaenspolitik dh. Korporativismus existierte vom 
ersten Augenblick an nur in verschiedener Form. 
Keynesian policies sind frühestens in den skaten 50er Jahrne 
gekommen. 1952 hat Karnitz mit Budgetrestriktions Arbeits 
losigkeit produziert. Keine Rede von Keynes. 
Dass die Parität.Kommission in den 70er Jahren aktiver 
gewesen s ß i kann nicht stimmen. In der Zeit der Sp regierung 
hat die Sozialpartnerschaft an Bedeutung verloren, weil 
die Ministerien, die normale Verwaltung, gestärkt wurde. 
p>,26. Gesell»« haFTskritik ist es was sie nicht begünstigen! 
p.32 letzter Absatz, nein. Die Dinge sind, viel langsamer 
gekommen. 
Etwas allgemeineres. Sie sprechen irgendwo' notwendigerweise 
die technisch naturwissensch•Forschung an. Ich glaube man 
musste auch darauf etwas eingehen, weil hier die Greissler- 
meitalitat viel unmittelbarere Bedeutung für das Schicksal 
des Landes hat. Es ist schwer die ungeheure Blindheit zu 
verstehen, mit der hier die katastrophalen Zustande der 
Industrie heraufbeschworen werden sind. 
• Jas den Einfluss der Konsenspolitik anlargt: Ich wurde etwas 
hinzufugen. Pie bewirktoÄer setzt voraus tonaentration der 
Macht, daher Zementierung. Ich glaube lass das gegen jede 
langfristige Politik gearbeitet hat - und die Abwesenheit 
einer solchen Politik ist die auffallendste Eigenart dee 
ostreichischen Verhältnisse.
	        

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