Full text: Brief von Heinz Kurz an Josef Steindl

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erzeugte Menge der Ware k/Jahr. Die Allokation der Arbeit, 
die dem betreffenden Produktionssystem zugeordnet ist, 
ergibt sich durch Multiplikation der sektoralen 
Arbeitskoeffizienten mit der jeweiligen sektoralen 
Outputmenge• 
<~v 
In Gleichungen (1) und (2) nehmen Sie implizit an, daß nur 
die Waren 1-n Produktionsmitteleigenschaft besitzen. Dies 
ist nicht gleichbedeutend damit, daß alle Waren 1-n__J 
Basiswaren sind. Sollte der Klarheit der Sache halber die 
Unterscheidung zwischen Basiswaren und verschiedenen Typen 
von Nichtbasiswaren, insbesondere solchen, die nirgends als 
Produktionsmittel verwendet werden, und solchen, für die 
dies nicht gilt, nicht der formalen Präsentation 
vorangeschaltet werden? 
Auf S. 4 definieren Sie die Koeffizienten jetzt (d.h. im 
revidierten Manuskript) um. Sie drücken die 
Inputkoeffizienten als 'fractions of the total input for 
each commodity' aus. Ich verstehe nicht, was geschieht. 
Unklar ist mir insbesondere auch, warum in einem System mit 
2 a kv = ^ k se; *- n s °ll- Dann: Wird über v = 1, ..., n oder 
v = 1, ..., n+m summiert? 
Sie schreiben anschließend, die Zeilen der Matrix A 
erscheinen in Gleichung (1), die Spalten in Gleichung (2). 
In der Matrix handelt es sich indes um Koeffizienten ohne 
" ' ", in den Gleichungen jedoch um solche mit " ' ". Könnte 
man nicht zur Vermeidung möglicher Mißverständnisse von 
\ 
einem Produktionssystem a la Sraffa (1960, S. 11) starten 
und dann die Koeffizientenschreibweise einführen, in dem 
jeweils durch die sektoralen Outputmengen dividiert wird? 
Hinsichtlich Ihrer Schreibweise von (3) habe ich weiterhin
	        

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