Volltext: Brief von Heinz Kurz an Josef Steindl

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vor nicht imstande nachzuvollziehen, wie Sie zu 
Gleichung (13) und der Bestimmung des Nichtbasis- 
Nettoprodukts gelangen. Schwierigkeiten habe ich auch 
mit Ihrer Aussage betreffend die von Sraffa 
'benutzten' Preise. Mehrere Aussagen im Addendum (S. 
11 f.) sind mir noch unverständlich - vgl. S. 6 oben in 
Verbindung mit S. 4 unten meines alten Kommentars. , 
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S. 14: Ihr Vorschlag zielt auf die sogenannte 'augmented 
matrix' unter Einschluß der Subsistenzkomponente. Wie 
läßt sich jedoch der Einwand J. Robinsons (OEP, 1961, 
S. 54) entkräften, demzufolge es schwer vorstellbar 
sei, daß für den Fall, "when workers had a surplus-^to 
spend on beef, their pihysical need for wheat was 
unchanged"? Vgl. auch S. 7 meines alten Kommentars. 
S.16 f.: Die Idee, daß technischer Fortschritt in einer Art / 
von 'Nichtbasissektoren' erzeugt wird, finde ich sehr l 
interessant. Läßt sich hierzu Näheres sagen? Hin- i 
sichtlich der unterstellten Auslastungsgrade der Ele 
mente des fixen Kapitals (Sie gehen aus von 'full 
utilization or a uniform constant utilization of ca- 
pacity', S. 17 und 18), habe ich versucht, die von 
Sraffa gemachte implizite Annahme in meinem Aufsatz 
"'Normal Positions' and 'Capital Utilisation 1 zu ex 
plizieren.^ 
S.18: Im vorletzten Absatz verweisen Sie auf eine Formel, 
die jedoch im Text fehlt. 
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Wie Sie selbst sagen, beginnt Ihr Hauptthema auf S. 19. Ich 
hätte Ihnen zu der aufgev/orfenen spannenden Frage nach der 
Möglichkeit der Produktivitätsmessung mittels der maximalen 
Surplusrate des Systems gerne mehr entlockt. Könnte man
	        

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