Volltext: Brief von Josef Steindl an Walter Ötsch

Wien, Hieb 19S6 
Lieber Kollege Otsch! 
Ich danke Ihnen für die Zusendung Ihrer Arbeit. Sie ist 
zweifellos eine sehr ernste Arbeit die sich auf weite Kenntnis 
st 'tnt. ich ... tsc freilich sagen, dass es mähr sehr shcwerfallt, 
rieh in Ihre,- ..'.adnnkenvelt jrür echtzufinden, Ich kann nicht 
verstehen, \rnrv ; - rar -ur Untersuchung der internen Konsitenz 
einer Theorie andere Theorien heran ziehen muss. renn Sie, 
nach de: 
eis es lenr. tikingenieur z der Cr ■-mrmt der 
nooklan sin che r. Theorie sozusagen einer "cl*ne ,? z ;f gropfen, 
so sc: eint r;ir der so geschaffenen Vechselbalr doch 
eine fragwürdige grundlagö für * ir ger.d-eir.e •oiv.'nkrung zu sein, 
jedenfalls wen i e: sic’ darr.“ dreht, de re dies: beiden Theorien 
. bis ha auf ein.:..; rernrepfer , ha v ersc hieb er 5 Siele haben. 
fk‘n-i bat, glnu':~ 1: •. die makla: rische P;eor indirekt nur 
in punkto r-'rocluktlonsf unktion {double svitsch. ) direkt 
attaki :T t. Keine frei ? theorie ist deeb aber eine indirekte 
Kritik, inrem er • zei“t, dass ran ei:; ald mmizer Prcisgleich- 
••:i.-.mb ob r -e rr.im.lit’r.uz ’nh kam, r bi 11beachten Sie, 
dass die ”eoi.ierrdimer , die freilich viel mehr ;cn, in Sraffa 
keine ausreichendon belege anfufcfeen können, umi dass sie 
überhaupt sicht eher überzeugend sind ( unbeschadet meiner 
psersonlic.hr>n Jert Schatzung für Garegnänlf kurz, Bhäradwaj etc ) 
Ihr Vergleich von Sraffa und harx ist Ihnen deshalb soviel 
leichter gefallen, weil Sraffa ja eine kortsei zung Picardö.s ist 
und bin einem Punkt auch mit i-iarx dieselbe Pr -ibleuatik teilt 
i nämlich von der Verteilung unabhängige Verte zu finden ). 
Wie Sie schon sehen, fallt es mir sehr schwer rieh mit einer 
rein logischen Betrastung zu begnügen, ich weiss nicht wieweit
	        

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