Full text: Technik und Produktivität: Bemerkungen zum Produktivitätsproblem in Österreich.

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Nautürlich ist es richtig, dass hoehere produktivitaet fuer 
unseren Export sehr notwendig ist} falschist aber,die Annahme, 
dass produktivitaetssteigerung aer Hebel ist, mit aem man den 
Export in Gang Dringen kann. Zwischen Export un d produktivitaec 
besteht in Wirklichkeit sin wechselseitiger Zusammenhang, 
* 
ja eine richtige Exportpolitik ist in i>jrklichkeitt die Voraussetzung 
fuer eine wesentliche Steuerung der produktivitaet. Unser 
Nachkriegsexport ist unsicher, unstabil, zersplittert und tleinweis. 
Die Betriebe haben daher giehir als je das Streben nach Krisen 
festigkeit, Koennen sich nicht spezialisieren oder gar Serien 
auf legen. Dies Voraussetzung dafuer sind grosse stabile auftraege, 
die die Produktion fuer einen Teil des-Betriebs auf laengere Zeit 
sichern. Diese Voraussetzung koennte vor allem im Handelmit 
planwirtschaftlich organissierten Laendern erfuellt werden, 
und sie bietet eine konkrete Moeglichkeit fuer wirklich 
entscheidende Steigerungen der produktivitaet in der Emalindustrie. 
Ich habe mir vor sechs Jahren ertaubt? ein; Meinung auszusprechen, 
die mir durch die Erfahrungen der Zwischenzeit nicht widerlegt 
zu sein seneint: Dass naeralich der Osthandel die Voraassetzung 
daluer ist, dass wir aui den toestmaerkten konkurrenzfaehig werden, 
ad 3) Auf den Mehrertrag erhcwhter produktivitaet werden eine 
N 
Reihe von anspruechen erhoben, die miteinander in Konflikt stehen. 
Die Unternehmer erwarten erheehten Gewinn, wozu sollten sie sonst 
die Rationalisierung vornehmen( Auch fuenren sie den Kapitaldienst 
ins treffen). Die MafaxaKhaix Arbeiter verlangen einen Anteil, weil 
von ihrer gutwilligen Mitarbeit der Eriolg der Rationalisierung 
abhaengt. Ueberdies stehen die Arbeiter aller Nationalisierung 
mit tieiera Misstrauen ge-^enueber. Das ist siener nicht ein Erfolg 
irgendwelcher Demagogie, denn diese Haltung hat es immer und ueeer&li 
m Gewerkscnaftskreisen gegeben.
	        

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