Full text: Technologiepolitik und Innovationsförderung

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1. Das Projekt muß in ein sinnvolles Ganzes eingeordnet werden. 
Das heißt, man muß die Komplementarität berücksichtigen, die 
Möglichkeit des Absatzes, die Durchführbarkeit von Folge 
investitionen und Produktion. Eine sinnvolle Entscheidung ist 
außerordentlich kompliziert und kann nicht mechanisch ent 
schieden werden. 
2. Das menschliche Element ist entscheidend. Es dreht sich 
darum, festzustellen, ob die Fachleute, denen die Entwicklung 
anvertraut werden soll, dazu fähig sind, ob man es ihnen 
Zutrauen kann. Weiters dreht es sich darum, ob das Management 
oder die Besitzer der Unternehmung seriös und zuverlässig sind. 
Die Beurteilung dieser beiden Kriterien ist grundlegend. Die 
Bedeutung des menschlichen Elements in diesem Zusammenhang ist 
übrigens auch ein Hauptgrund dafür, warum Banken sich so schwer 
tun in der Innovationsförderung. Die Entscheidung über jedes 
Projekt wird also in Hauptsache auf die zwei erwähnten 
Gesichtspunkte Rücksicht nehmen müssen: Einerseits die 
Fähigkeiten und Vertrauenswürdigkeit der Fachleute (Forscher 
und Entwickler) sowie des Management der Unternehmung und 
OA'y'- 
weiters der Einordnung des Projekts in sinnvolles Ganzes, 
vor allem die vernünftige Aussicht auf einen Absatz der als 
Resultat der Entwicklung produzierten Güter. 
Die Frage in weicher Form und in welchem Rahmen der Apparat für 
die Technologiepolitik geschaffen werden soll, wird hier 
absichtlich offen gelassen. Es sei nur bemerkt, daß dieser 
Apparat sich auf Leute stützen muß, die gleichermaßen technische
	        

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