Full text: Der Kampf um den Getreidepreis

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Durch die Verweigerung der Subventionen ( wenigstens ueber ein 
gewisses Ausmass) hat es Margareta glaenzena fertiggebracht, 
die beiden Parteien in den Ring zu setzen und ihrem Boxkampf 
gemuet^lich zuzuschauen. Der Gewerkschaftsbund und die AK sind 
auf den Trick prompt hereingefalxen; Ihre ganzen Angriffe 
konzentrieren sich auf die Landwirischaft, anstatt auf den 
Binanzminister, den Uet^reidehandel und die Muehlen. 
Damit hat sich die Industrie versichert, dass die 
politische Konstellation der Vorkriegszeit herrschend bleibt, 
i In Wahrheit xind decken sich die Interessen der Bauern weitgehend 
mit denen der Arbeiter; Sie koennen nur prosperieren, wenn ourch 
volle Beschaeftigung die Kaufkraft der Massen und damit der 
Absatz der landwirtschaftlichen Produkte gesichert ist. Aber 
/ politisches Geschick der Industrie und Ungeschick inrer Gegenspieler 
bringen es wieder zuwege, dass die Landwirtschaft sich mit 
der Nahrungsmittelindustrie und dem Kandel zu einer gemeinsamen 
Au sbeutung der breiten Konsumentenmassen verhaenden.
	        

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