Full text: Die Lohn- und Preisverhandelungen

Die Lohn-und preisrernandlungen I 
Wir sind nieder so weit. Die Vertreter der Kammern, des I 
Gewerkschaft8bundes und der Fiwnnzmlnister werhsndeln seit Wochen I 
ueb r eine neuerliche Frhoehung des preis und Lohnnireauo. I 
Nicht dass wir in einer Zeit der Inflation leben wuerden: I 
Inflation ist ja Knappheit der Gueter uhd. uebergrosse Nachfrage, I 
uno wir haben heute das Gegenteil, eine Stagnation, iloner ic.mmt I 
dann die nueerliche Aufwaertsberegung der Preise? Sicherlich nicht I 
r->n cif n Arbeitern, denn nie befinden sich seit Tahrt« in der I 
De.en.vjre. .Sr hantelt sich um eine Reihe ron Preisfora rungen die I 
rott machtpolitischen Druckmitteln -vertreten werden. Erstens will I 
die Vertretung der Landwirtschaft trsrmr fuer da? Getreide haben. I 
Zweiten so Lien die "SubrentJ oneti" auf die' eingef uehrten amerikanische! 
Waren aufgehooen werden, und drittens soll unter den Titel der I 
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K.urevcre 1 nheiti.icnung eine neue Abwertung rorgenommerj w-rd n. I 
Aue?er allgern droht sich noeht die Steigerung der Weltmarktpreise - I 
eine folge der Rue»tungakonjunktur - auf die inlaencircnen frei e I 
aucc.uT’i rken. 
Die Forderungen der Ge t reide bauern 
Man tnuse sich ror Augen halten, dasr die Portierungen der 
lrfindrirtschaft, fuer eich allein genommen,nur einen kleinen 
br chteil des De träges ausmachen, der sich aue een Forderungen der I 
Amerikaner nach Subrentionsabbnu ergibt. Die netreioepreisirage I 
ist m cer Oefientlichkeit im Vordergrund, aber im «intergrund I 
sind die weitaus groesoeren Forderungen, die »on den Amerikanern I 
gestellt unc ron der Industrie unteretuetzt werden. I 
j-’er er^te Vorschlag war, die Forderungen der Lanowirtschax t I 
auren hubronttonen aus dem ordentlichen Bügelet zu erfuellen. I 
Das w&ere ohne weiters moe 0 li.bh gewesen, insbesondere ca das Budget I 
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