Josef Steindl

Results: 263
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.55.5
Description: Die Notizen bestehen aus verschiedenen Teilen: Immaterial wealth and Pareto Distribution (Seite 1-2), Pseudo-Poisson Process (Seite 3-4), Income Distribution (Seite 5-16), Gomulka (Seite 17-27), Postscript (Seite 28-30), Seminardiskussion über Obergrenze des langfristigen Zinsfußes (Seite 31-32).
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.77.7
Description: Die Notizen enthalten zahlreiche Anmerkungen zur Tagungsdiskussion mit Ferdinand Lacina, Ewald Nowotny, Fritz Weber, Julian Uher, Robert Schediwy, Heinz Kienzl.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich Anfang 1952]
Shelfmark: S/M.56.21
Description: Die Notizen enthalten zahlreiche Fakten, Daten und Analysen der österreichischen Handelsbeziehungen mit Osteuropa zwischen 1929 und 1951.
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.15.1
Description: Die Notizen stehen im Zusammenhang mit einer frühen Version des Aufsatzes "Saving and Debt". Darin wird in einem Modell der offenen Volkswirtschaft die Beziehung zwischen Sparen, Investition und Verschuldung hergestellt, wobei zwischen Sparen und Verschuldung der Haushalte, der Unternehmen und des Staates unterschieden wird. Es wird gezeigt, dass es in Krisensituationen, wie z.B. nach dem Ölschock der 1970-er Jahre, zu einer Verschiebung der Schuldenlast auf den Staat kommt. Die Situation wird komplexer und die Verschuldung größer, dadurch dass die kreditgebenden Länder ihre eigene nationale Verschuldung auf die kreditnehmenden Länder verschieben.
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.35.4
Description: Die Reform war auf einer Reihe von Illusionen aufgebaut. Zunächst war da die Illusion, man könne allein durch Maßnahmen von oben alles ändern und eine neue Gesellschaft schaffen. Daraus ergab sich eine ahistorische Denkweise in stark vereinfachten Modellen. Die zweite Illusion bestand in dem Glauben, man könne alles innerhalb von nur zwei bis drei Jahren erledigen; eine Wunschvorstellung, die zu der bereits erwähnten Schocktherapie führte. Schließlich gab man sich auch noch der Illusion hin, der westliche Kapitalismus werde sowohl von Seiten privater als auch staatlicher Unternehmen die Reform unterstützen, so daß sie gar nicht scheitern könnte. Daher wurde die Reform hauptsächlich ausländischen Beratern überlassen. Die Zerschlagung all dieser Illsuionen hat bisher nur zur Apathie der Bevölkerung geführt. Jetzt bleibt nur noch die Hoffnung - falls es überhaupt noch eine gibt - daß die Menschen ihr Schicksal letztendlich selbst in die Hand nehmen, was natürlich auch bedeuten würde, daß die verschiedenen Nachfolgestaaten des Sowjetblocks zusammenarbeiten müssen anstatt sich zu bekriegen. (Auszug, S. 9 u. 10)
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.16
Description: Die Rückkehr zur freien Wirtschaft hat sich als der größte Scheinerfolg unserer Regierung erwiesen. Böck-Greissau, Kamitz (von der Handelskammer), Raab selbst blasen heute zum Rückzug von der freien Wirtschaft. Es erweist sich wiederum von neuem, daß für diese Herren die Bewirtschaftung als undurchführbar u. schädlich gilt, solange sie zum Zwecke des friedlichen Aufbaus gefordert wird. Sobald es sich aber um den Krieg handelt, das ist etwas anderes. Die S.P., die das Prinzip der Bewirtschaftung + Planung in den letzten Jahren nur sehr platonisch gelebt hat, versprach nun durch den Mund des Waldbrunners, dass sie die Bewirtschaftung zum Schutz der Beschäftigung in unseren Betrieben durchsetzen werde. In dieser ernsten Zeit, wo die amerikanischen Rohstoffquellen versickern, unsere eigenen Rohstoffe unbeschränkt ausgebeutet werden, sollte diese Rede beruhigend wirken. (vollständiger Text)
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.16.2
Description: Die Vorlesungsschrift behandelt Verteilung in der Klassik (z.B. Smith, Ricardo) und der Neo-Klassik, Verteilung bestimmt durch Monopolelemente (Kalecki), Beziehungen zwischen Verteilung und Akkumulation, Inflation als Verteilungskampf und persönliche Verteilung (Champernowne).
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.1.6
Description: Die zahlreichen handschriftlichen Notizen sowie die Typoskriptteile enthalten theoretische und mathematische Ausführungen zum Thema Konjunkturzyklus, Konjunkturanalyse und Konjunkturprognose und in diesem Zusammenhang auch Investition und Einkommen, Entwicklung der Profitrate sowie Verteilungsaspekte. In den Notizen geht Steindl kritisch auf das Konjunkturmodell von Richard Goodwin ein.
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.63.1
Description: Dieses Tagebuch enthält Anmerkungen zu: Wechselkurse (T.Balogh), das Schreiben von Essays und die Analogie zur Physik, Vollbeschäftigung (Grünwald), Gedanken zum Einkommensaufsatz - Ableitung des Einkommens von den Hierachien, Vermögensbildung, Ebenen der gesellschafltichen Entscheidungen (technisch-rational, machtpolitisch), Einkommensverteilung (Wealth), der soziologische Aspekt, Pleitepolitik, Einkommensverteilung nach Alter, industrielle Revolution, informationstheoretische Grundlage für die Einkommensverteilung, Konjunkturzyklus, Zinspolitik und Budgetdefizit, stochatische Prozesse, Hierarchie der Exogenitäten, neue Technologien und Lernprozesse, Kalecki and the trend (B. Rowthorne), profit taxes, regression, neue Situationen ohne Erfahrungswerte, Wirtschaftspolitik und Protektionismus, multinationals, "managerial" economy, Innovationswirkung auf Investitionen, Einkommensverteilung (personale), New School, gemeines und privates Eigentum, Wüsten und Nomaden (Braudel), Rolle von Technologie und Innovation in der Ökonomie, Lilley - Innovation durch Bedarf, two economics, Margaret Thatcher, Minsky, was ist Fortschritt?, pre-industrielle Lohnbildung, Religion, Benya, heutige Politik und Arbeitslosigkeit, gesellschaftliche Organisation, correlation income wealth, Pasinetti-way, long-run, Finanzkrise 1720, large scale economics, Steyr-Bericht, Marxismus-Seminar, Peripherie-Zentrum, Kleist, Roncaglia, Shapiro, Sraffa, Bemerkungen über Selektion, Marx-Sraffa, Goodwin, P. Baron, Ökonomieprinzip in der Natur.
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.45.2
Description: Einfluss der Sozialpartnerschaft auf die österreichische Wirtschaftspolitik, Löhne und Konjunkturentwicklung.