Josef Steindl

Results: 59
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.37
Description: Steindl kritisert im vorliegenden Text die unkoordinierte Industriepolitik der Regierung. Die Zuteilung und Verwendung der ERP-Finanzmittel und Kredite (European Recovery Program) an die Industrieunternehmen verläuft sehr unterschiedlich. Den Industrien in der russischen Zone stehen diese Marshall-Investitionsgelder nicht zur Verfügung, es werden nur die Betriebe in der westlichen Zone gefördert. Diese haben dann teilweise Überkapazitäten ohne Planung der möglichen Absatzmärkte. Problematisch sieht Steindl auch den Bau der Wasserkraftwerke ohne Planung der ergänzenden Versorgung durch kalorische Kraftwerke. Mit der Vergabe der ERP-Mittel werden zudem die größten und einflußreichsten Unternehmen begünstigt.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.36
Description: Steindl kritisert im vorliegenden Text die unkoordinierte Industriepolitik der Regierung. Die Zuteilung und Verwendung der ERP-Finanzmittel und Kredite (European Recovery Program) an die Industrieunternehmen verläuft sehr unterschiedlich. Den Industrien in der russischen Zone stehen diese Marshall-Investitionsgelder nicht zur Verfügung, es werden nur die Betriebe in der westlichen Zone gefördert. Diese haben dann teilweise Überkapazitäten ohne Planung der möglichen Absatzmärkte. Problematisch sieht Steindl auch den Bau der Wasserkraftwerke ohne Planung der ergänzenden Versorgung durch kalorische Kraftwerke. Mit der Vergabe der ERP-Mittel werden zudem die größten und einflußreichsten Unternehmen begünstigt.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.27
Description: Steindl kritisiert die Unwilligkeit der österreichischen Regierung sich um alternative Lieferanten für notwendige Agrarprodukte (Brotgetreide und Futtermittel) zu kümmern, nachdem die USA die Lieferungen stark eingeschränkt hatten. Insbesondere wird beklagt, dass Österreich für die Bemühungen von ECE (Economic Commission for Europe bei den Vereinten Nationen) den Ost-West-Handel zu beleben wenig Interesse zeigt, bzw. sich dem Druck der USA beugt, während andere Länder, wie z.B. Frankreich, Holland oder Dänemark es geschafft haben den Import von Futtermittel aus Russland für sich zu sichern.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.35
Description: Steindl kritisiert im vorliegenden Text die unkoordinierte Industriepolitik der Regierung. Die Zuteilung und Verwendung der ERP-Finanzmittel und Kredite (European Recovery Program) an die Industrieunternehmen verläuft sehr unterschiedlich. Den Industrien in der russischen Zone stehen diese Marshall-Investitionsgelder nicht zur Verfügung, es werden nur die Betriebe in der westlichen Zone gefördert. Diese haben dann teilweise Überkapazitäten ohne Planung der möglichen Absatzmärkte. Problematisch sieht Steindl auch den Bau der Wasserkraftwerke ohne Planung der ergänzenden Versorgung durch kalorische Kraftwerke. Mit der Vergabe der ERP-Mittel werden zudem die größten und einflußreichsten Unternehmen begünstigt.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.29
Description: Steindl moniert den Druck auf den Getreidepreis, den die Vertreter der Landwirtschaft einerseits und die USA über die Marshallhilfe andererseits auf Österreich ausüben. Er erläutert den Zusammenhang zwischen Getreidepreis, Subventionen, Entwicklung in der Landwirtschaft und Beschäftigungs- und Lohnentwicklung sowie den Nahrungsmittelkonsum. Er plädiert für ein Getreidemonopol mit Subventionen, damit die Bauern ihre Erträge kalkulieren können und in die Intensivierung der Landwirtschaft investieren und sich so die breiten Massen der Bevölkerung für ihren Lohn zu verlässlichen Preisen ernähren können.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.28
Description: Steindl moniert den Druck auf den Getreidepreis, den die Vertreter der Landwirtschaft einerseits und die USA über die Marshallhilfe andererseits auf Österreich ausüben. Er erläutert den Zusammenhang zwischen Getreidepreis, Subventionen, Entwicklung in der Landwirtschaft und Beschäftigungs- und Lohnentwicklung sowie den Nahrungsmittelkonsum. Er plädiert für ein Getreidemonopol mit Subventionen, damit die Bauern ihre Erträge kalkulieren und in die Intensivierung der Landwirtschaft investieren können und sich andererseits die breiten Massen der Bevölkerung für ihren Lohn zu verlässlichen Preisen ernähren können.
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.61.1
Description: Steindl präsentiert in seinem Diskussionsbeitrag einen Vergleich zwischen zwei verschiedenen Europa-Konzepten, dem Europa von Keynes und dem Europa der EG (Europäische Gemeinschaft). Keynes Idee für Europa basiert auf einem Ausgleich der strukturellen Ungleichgewichte der Zahlungsbilanzen. Er hat das Konzept einer Zahlungsunion entworfen, diese erfodert keine Harmonisierung der staatlichen Wirtschaftspolitik einzelner Länder. Das Europakonzept der EG hingegen beruht auf dem Glauben an die Überlegenheit eines großen Wirtschaftsgebietes (Skalenerträge, Allokation, mehr Wettbewerb). Das zugrundeliegende Ungleichgewicht der Geldströme bleibt in diesem Konzept bestehen und führt schließlich dazu, dass die Defizitländer zu Notstandsgebieten mit Dauerarbeitslosigkeit werden. Die EG ist nach Steindls Ansicht nicht geeignet die bedeutenden Probleme Europas, wie die Misere der Notstandsgebiete, zu lösen.
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.56.31
Description: Steindl reagiert in diesem Text auf die Schuldzuweisungen der Regierung, dass die Oktoberstreiks (1950) der Arbeiterschaft das Land ins Chaos stürzen würden. Das geplante Preis-Lohn-Abkommen und der Subventionsabbau treibt die Lebensmittelpreise in die Höhe, während die Löhne mit dieser Entwicklung nicht mithalten. Gleichzeitig wird eine schrittweise Abwertung von Schilling gegenüber dem Dollar betrieben. Steindl beschuldigt die Regierung mit einer solchen Wirtschaftspolitik das Land ins Chaos zu stürzen.
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.56.32
Description: Steindl reagiert in diesem Text auf die Schuldzuweisungen der Regierung, dass die Oktoberstreiks (1950) der Arbeiterschaft das Land ins Chaos stürzen würden. Das geplante Preis-Lohn-Abkommen und der Subventionsabbau treibt die Lebensmittelpreise in die Höhe, während die Löhne mit dieser Entwicklung nicht mithalten. Gleichzeitig wird eine schrittweise Abwertung von Schilling gegenüber dem Dollar betrieben. Steindl beschuldigt die Regierung mit einer solchen Wirtschaftspolitik das Land ins Chaos zu stürzen.
Author: Steindl, Josef
Date: [Entstehungsjahr ermittelt - 1952]
Shelfmark: S/M.56.7
Description: Steindl setzt sich in diesem Paper mit der Wirtschaftspolitik von Josef Böck-Greissau, Bundesminister für Handel und Wiederaufbau (1952-1953), auseinander. Er kritisiert insbesondere die Programme und Forderungen bzw. Empfehlungen der OEEC (Organisation for European Economic Co-operation), die in Österreich bereits zu Überhöhung von Lebensmittelpreisen und Senkung des Lebensstandards geführt haben. Die neuen Empfehlungen der OEEC beziehen sich auf: "1) Einschränkung des Kredits 2) Drosselung des Staatsausgaben 3) Einstellung unproduktiver Investitionen und Änderung des Steuersystems 4) Verwaltungsreform 5) Vereinfachung der Kontrolle des Aussenhandels 6) Verhinderung der Kapitalflucht 7) Beseitigung der Wettbewerbsbeschränkungen". (Auszug S.1). Weiters beklagt Steindl den Druck Amerikas auf Österreich, der sich z.B. in direktem Einsetzen amerikanischen Kontrollorgane (sog. Ersparungskommissäre) in der Österreichischen Nationalbank widerspiegelt.