Josef Steindl

Results: 5
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich 1952]
Shelfmark: S/M.56.9
Description: "Das Dunkel das über die Zusammenhänge der österreichischen Wirtschaft gebreitet ist, wird in letzter Zeit immer häufiger durch einzelne Blitzlichter erhellt. Ein solcher Blitz ist durch den letzten Bericht des Instituts für Wirtschaftsforschung gefahren. Es wird dort festgestellt, dass unsere Deviseneingänge wesentlich geringer sind als sie es nach der offiziellen Handelsstatistik sein sollten. [...] Es ist kaum übertrieben, wenn man annimmt, dass der unsichtbare Kapitalexport mindestens ebenso groß ist wie der früher genannte statistisch nachweisbare Kapitalexport. Daraus ergibt sich also, dass in jüngster Zeit ein Kapitalexport von insgesamt 180 Millionen Dollar pro Jahr stattgefunden hat." (Auszug, S.1 u. 2)
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.56.3
Description: Das Manuskript stellt die Entgegnung Steindls zu einem Zeitungsartikel über die bevorstehende internationale Wirtschaftskonferenz in Moskau, die von der österreichischen Presse bzw. der Regierung von vornherein als aussichtslos und propagandistisch bezeichnet wurde, dar. Die Entgegnung ist verfasst im Namen des Österreichischen Initiativkomittees zur Vorbereitung der Moskauer Konferenz. In der Entgegnung kritisiert Steindl die apriori ablehnende Haltung gegenüber der Konferenz und unterstreicht die Wichtigkeit einer Beteiligung, um die Probleme und "Klagen" Österreichs über den Ost-West-Handel im Rahmen der Konferenz anzubringen bzw. zu erörtern.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich Anfang 1952]
Shelfmark: S/M.56.21
Description: Die Notizen enthalten zahlreiche Fakten, Daten und Analysen der österreichischen Handelsbeziehungen mit Osteuropa zwischen 1929 und 1951.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich 1951]
Shelfmark: S/M.56.8
Description: Steindl stellt in diesem Papier die Idee und die Gründe für die Moskauer Wirtschaftskonferenz vor, die auf die Anregung des Weltfriedensrats zurückzuführen ist. Diese kann nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Weltfriedens sondern auch zur Belebung der Wirtschaft in Ost- und Westeuorpa leisten. Im Gegensatz dazu stellt der Marshallplan eine Einschränkung der Wirtschaft- und Handelsaktivitäten für Westeuropa dar sowie Abhängigkeit von der Dollarbeschaffung und den Handelsbeziehungen zu den USA. Steindl erkennt im Marshallplan das Ziel, die Einflußnahme von USA auf Westeuropa zu festigen und den Wirtschaftsaufschwung Osteuropas zu verhindern.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.19
Description: Unsere Hauptschwierigkeiten liegen im Außenhandel, die Bewirtschaftung müsste also bei Außenhandel anfangen. Das erfordert eine Maßnahme, die unsere Regierung scheut wie der Teufel das Weihwasser: Die Einrichtung des staatlichen Außenhandelsmonopols. Ohne das könnten wir dem Kapitalexport keinen Einhalt gebieten. Ohne das können wir nicht durchsetzen, daß unsere Rohstoffe nur unter der Bedingung exportiert werden, daß uns gleichwichtige Rohstoffe zur Verfügung gestellt werden. Ohne das sind wir den Auswüchsen auf den Weltmärkten rettungslos ausgeliefert. Ohne das können wir den Außenhandel auch nicht planen und die notwendigen Rohstoffe sicherstellen. Die Regierung ist weit entfernt davon, diese Notwendigkeiten einzusehen, und selbst wenn sie sie einsehen würde, ist sie unfähig danach zu handeln. Man sieht also, was von den Versprechen Waldbrunners zu halten ist. (vollständiger Text)

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.