Josef Steindl

Results: 59
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich Anfang 1951]
Shelfmark: S/M.56.12
Description: Steindl analysiert die Probleme der Wirtschaft in Österreich und wirft der konservativen Regierung vor, im Jahr 1950 wie auch schon davor nicht ausreichend unternommen zu haben um die wirtschaftliche Lage in Österreich zu verbessern bzw. zu stabilisieren. Angesichts des bevorstehenden Abbaus der Marshall-Hilfe steht Österreich vor gleichen Problemen wie in den Jahren vor dem Marshall-Plan.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.40
Description: Steindl belegt mit mehreren Beispielen wie die Entwicklung der österreichischen und der westeuropäischen Wirtschaft bzw. Industrie über den Weg der Marshallhilfe von US-militärischen Interessen bzw. von der Politik des Kalten Krieges bestimmt ist. So sieht er hinter dem Abbruch der Errichtung des neuen Walzwerkes der Voest politische Strategie der USA, keine Schlüssel-Industrien in der Nähe der russischen Zone zu errichten. Insgesamt sollten 1,5 Milliarden Dollar von Mitteln der ERP-Sonderkonten in den Marshall-Ländern freigegeben werden - allerdings für Rüstungszwecke. Dafür muss in England der notwendige Wiederaufbau von Wohnungen auf sich warten lassen und der Rüstungsindustrie Platz machen. In Österreich müssen anstelle von Investitionen in der Papier- und Textilindustrie Investitionen in der Schwerindustrie getätigt werden.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.26
Description: Steindl beschreibt den Vortrag von Prof. Josef Dobretsberger über 2 Wege in der Wirtschaftspolitik. Ein Weg mit innerwirtschaftlicher Orientierung hat die Vollbeschäftigung zum Ziel, während der andere Weg mit aussenwirtschaftlicher Orientierung den Zahlungsbilanzausgleich und die Unterordnung in den größeren Wirtschaftsraum zum Hauptziel hat.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.25
Description: Steindl beschreibt den Vortrag von Prof. Josef Dobretsberger über zwei Wege in der Wirtschaftspolitik. Ein Weg mit innerwirtschaftlicher Orientierung hat die Vollbeschäftigung zum Ziel, während der andere Weg mit aussenwirtschaftlicher Orientierung den Zahlungsbilanzausgleich und die Unterordnung in den größeren Wirtschaftsraum zum Hauptziel hat.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich 1952]
Shelfmark: S/M.56.5
Description: Steindl beschreibt die Senkung des Lebensstandards in Österreich und analysiert die Lage der Landwirtschaft und der Industrie in den Jahren vor dem 2. Weltkrieg (1937) und danach (1950).
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.39
Description: Steindl beschreibt die Unwilligkeit der Koalitionsparteien in Österreich Kartelle gesetzlich zu regeln. Unter dem Druck der USA soll ein Kartellgesetz entstehen und Steindl prognostiziert, dass das Gesetz nicht grundlegend gegen Kartellbildung ausgerichtet sein wird, sondern zur Unterscheidung zwischen den sogenannten "guten" und den "schlimmen" Kartellen.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.34
Description: Steindl beschreibt die wirtschaftspolitischen Maßnahmen, wie z.B. den Subventionsabbau für Getreidepreise im Lichte des politischen "Schachspiels" der Regierung. Diese versucht den Konflikt zwischen den Bauern und der Arbeiterschaft zu schüren um vom eigentlichen Interessenskonflikt zwischen der Landwirtschaft und der Großindustrie abzulenken. Die Großindustrie erwartet sich Investitionsbegünstigungen und diese werden durch die Einstellung der Subventionen für die Landwirtschaft ermöglicht. Weiters profitiert ebenfalls vor allem die Industrie von einer Kursabwertung des Schilling, sie kann für den gleichen Exportpreis in Dollar mehr Gewinne in Schilling erzielen. Daher schlägt Steindl vor, dass die Gewerkschaft auf einer Erhöhung der Löhne in der Industrie im selben Ausmaß in dem die Abwertung erfolgt bestehen soll. Insgesamt müsste die Lohnerhöhung auch für die Preiserhöhung durch den Subventionsabbau aufkommen sowie das Außmaß der Abwertung berücksichtigen. Steindl bemängelt, dass in den (geheimen) Preis- und Lohnverhandlungen Forderungen nach massiven Lohnerhöhungen für die Arbeiterschaft nie vorgebracht werden können, da die SPÖ die Massenbewegungen bzw. Streiks selbst fürchtet (sie fürchtet durch die Streiks die Macht und Interessensvertretung zu verlieren). Steindl fordert freie Kollektivverhandlungen und aktivere Mitwirkung der Gewerkschaften.
Author: Steindl, Josef
Shelfmark: S/M.22.1
Description: Steindl beschreibt in diesem Text die Tendenzen, die zu einem Ansteigen der Staatsausgaben führen.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.13
Description: Steindl erläutert die Gründe für die Versorgungsknappheit in der Energieversorgung in Österreich, die unmittelbar mit dem Bedarf an Aluminium, Roheisen und Magnesit in der Rüstungsindustrie in den USA zusammenhängen. Österreich ist durch den Marshall-Plan daran gebunden diese Produkte, die einen enormen Energieverbrauch in der Produktion haben, laufend zu niedrigen Preisen in die USA zu exportieren, die nicht einmal die Energiekosten decken können.
Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich um 1950]
Shelfmark: S/M.56.14
Description: Steindl greift in diesem Aufsatz die Regierung an, die mit ihrer Politik der Fettrationierung, eine Verschlechterung der Versorgungslage der Mehrheit der österreichischen Bevölkerung statt eine Verbesserung der Verteilung mit diesen Grundnahrungsmitteln bewirkt hat. Die Regierung hat nämlich die für die Massen der Bevölkerung gewöhnlich leistbaren Erzeugnisse - die minderwertigen Fette unter Rationierung gestellt, während die teuren Produkte wie Butter und Schmalz nicht rationiert und so von der wohlhabenden Schicht auf Vorrat aufgekauft wurden und von den Geschäftsregalen verschwunden sind. Steindl beklagt in der Folge auch den Umgang mit den knappen Rohstoffen bzw. ihren Export. Besonders betroffen davon sind Stahl, Blech, Pappe und Schnittholz, die für die heimische verarbeitende Industrie notwendige Ressourcen darstellen. Daraus entsteht eine Unterversorgung der heimischen Industrie, die dadurch nicht ausreichend grundlegende Verbrauchsgüter, wie z.B. Textilien, Schuhe etc. für den heimischen Bedarf produzieren kann.